Konzept

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einrichtung:      Hort der Grundschule

am Schlossplatz 3

18246 Bützow

Ansprechpartner: Frau Suhrcke

Tel.- Nr.: 038461/599050

E-Mail: hort_buetzow@t-online.de

 

 

 

 

 

 

Träger:               Stadt Bützow

Am Markt 1

18246 Bützow

Ansprechpartner: Frau Theelke

Tel. –Nr. :038461/ 50135

                                      E-Mail: heidrun.theelke@buetzow.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand: 20.09.2019

Inhaltsverzeichnis                                                                                               Seite

 

1.Art, Ziel und Qualität des Leistungsangebotes                                                                3

 

  1. Art des Leistungsangebotes

Lage der Einrichtung                                                                                                3

            Außenumfeld                                                                                                                 3

            Einzugsbereich                                                                                                              3

Kapazität der Einrichtung                                                                                         3

Altersstruktur und Öffnungszeiten                                                                         3

 

  1. Ziel des Leistungsangebotes                                                                                   4
  2. Qualität des Leistungsangebotes                                                                           6

1.3.1   Strukturqualität                                                                                                              6

  1. Prozessqualität                                                                                                           7
  2. Ergebnisqualität                                                                                                         8

1.4.     Besonderheit des Leistungsangebotes                                                                 9

2.0      Aussagen zum zu betreuenden Personenkreis                                                    9

Veranstaltungskalender                                                                                       10

Natur- und Umweltprojekte                                                                                  11

Garten der Sinne                                                                                                   11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Art, Ziel und Qualität des Leistungsangebotes

 

1.1. Art des Leistungsangebotes

 

Lage

Unsere Einrichtung befindet sich in der Nähe zum Stadtzentrum von Bützow

in unmittelbarer Nähe:

  • Krummes Haus mit Bibliothek und Museum
  • Staatliches Amt für Umwelt und Natur Mittleres Mecklenburg- Dienststelle Bützow
  • Hauptgeschäftsstraße
  • Kleinhändler
  • Rosengarten
  • Warnow
  • Bützower See
  • Fischerei Pietzak
  • Pflegeheim Hefftler

 

Der Hort befindet sich im Freizeithaus am Schlossplatz und ist ein dreigeschossiges Gebäude in deren unterer Etage der Freizeittreff der Stadt untergebracht ist. In den Nebengebäuden befinden sich mit direktem Zugang die schulischen Gebäude, die teilweise mitgenutzt werden.

 

Außenumfeld:

Die Geländeabgrenzung erfolgt durch die Warnow und die Straße am Schloßplatz.Die Freispielfläche umfasst ca. 11.000 m².

 

Hinter und neben dem  Geländeensemble befinden sich

  • Streuobstwiese
  • Kleinfußballfeld
  • Kleinsportanlage
  • Schulgarten
  • Grünes Klassenzimmer
  • Feuerstelle
  • Weidentunnel
  • Spielplatz mit Kletterkäse
  • Kletterwand
  • großer, gepflasterter Platz vor dem gegenüberliegenden Gebäude

 

Einzugsbereich :

  • Kinder der Stadt
  • Kinder aus dem Amt Bützow-Land entsprechend des Einzugsbereiches der Grundschule und Kinder aus dem Landkreis, die die Diagnoseförderklassen besuchen

Kapazität

 

Zum  12.08.2019 ist eine Kapazität von 201 Plätzen angezeigt.

 

Altersstruktur und Öffnungszeiten

 

Die zu betreuenden Kinder sind im Grundschulalter( 6 –11 Jahre).Die Einrichtung ist ganzjährig arbeitstäglich von 6.00 Uhr bis 7.45 Uhr und 10.15 Uhr – 17.00 Uhr  geöffnet. In den Ferien erfolgt die Betreuung entsprechend des Elternbedarfes.

 

1.2.Ziel des Leistungsangebotes

 

Der Hort, in Trägerschaft der Stadt Bützow, ist eine Einrichtung im Freizeithaus am Schlossplatz, in der das abgestimmte Miteinander von Lernen und Freizeitgestaltung jedem Kind Möglichkeiten und Anreize zur Entwicklung der gesamten Persönlichkeit bietet.

 

Wir schaffen Plattformen, in denen die Kinder soziale Kompetenzen wie:

  • Teamfähigkeit,
  • Argumentationsfähigkeit,
  • Kritikfähigkeit,
  • die Fähigkeit zur Selbstreflektion,
  • die Fähigkeit zum Denken in Zusammenhängen,
  • die Leistungsbereitschaft und die Fähigkeit Verantwortung zu übernehmen erlernen.

Wir geben den Kindern die Chance, sich in der Gesellschaft zurecht zu finden und  Möglichkeiten für ihre Entwicklung zu erkennen und zu nutzen.

 

Dabei wird ein kindgemäßer Rhythmus von Lernen, Muße und Freizeitangeboten durch eine abgestimmte Planung zwischen der Hortleitung, den Erziehern, den Eltern, der Schulleitung, den Lehrern ermöglicht.

 

Die Gruppenarbeit, kombiniert mit offener Hortarbeit, lässt das soziale Miteinander und die eigene individuelle Interessenbildung zu und fördert sie.

Der Mittwoch ist in Abstimmung mit der Schule hausaufgabenfrei. An diesem Tag werden Interessengemeinschaften von Erziehern und Erwachsenen in und außerhalb der Einrichtung angeboten. Dieser Tag wird 14 -täglich für Gruppen- und Großveranstaltungen, Projekte und Feiern genutzt.

Monatliche Höhepunkte werden von und mit Kindern geplant und durchgeführt.

 

 

Der Hort übernimmt die Rolle der Begleitung und Unterstützung bei der Hausaufgabenanfertigung, wobei die Verantwortung der Eltern nicht aufgehoben wird.

Die Hausaufgabenanfertigung findet ihre Umsetzung durch eine gemeinsame Vereinbarung zwischen Erziehern, Lehrern und Elternrat. Dabei sind die Altersstruktur und die Besonderheiten der Gruppen Parameter für die Hausaufgabenanfertigung in der Gruppe, den Zeitparameter, die Art der Zuwendung oder die Entscheidung für die individuelle Hausaufgabenanfertigung.

 

Stufe 1:        

Die Hausaufgabenanfertigung erfolgt im Gruppenverband zur festen Hausaufgabenzeit und wird auf Richtigkeit, Vollständigkeit und Sauberkeit geprüft.

 

 

Stufe 2         

Die Hausaufgaben werden selbständig unter Anleitung des Erziehers angefertigt. Auf Vollständigkeit und Sauberkeit wird geachtet.

 

Stufe 3         

Die Hausaufgaben werden selbständig unter Anleitung des Erziehers angefertigt.

 

Stufe 4         

Die Kinder erledigen ihre Hausaufgaben selbständig und eigenverantwortlich.

Das Hausaufgabenzimmer wird von den Kindern genutzt, die bis um 14.30 Uhr ihre Hausaufgaben nicht im Gruppenverband anfertigen oder im offenen Bereich agieren.

 

In der Stadt stehen den Eltern zwei Grundschulen zur Verfügung, von denen eine in freier Trägerschaft ist. In unserer Einrichtung werden vorrangig Kinder aus Sozialräumen mit erhöhten Problemen betreut.

Dieser Tatsache tragen wir Rechnung, indem wir eine große Vielfalt an Angeboten unterbreiten und durch Ausflüge und Reisen den Kindern die Möglichkeit schaffen, Erfahrungen außerhalb des familiären Bereiches zu machen, die für sie besonders wichtig sind.

 

Die Beteiligung der Kinder an ihrer Freizeit findet ihren Ausdruck in der jährlich zu wählenden Kindervertretung (Junior Kids), die in monatlichen Beratungen die Belange der Kinder diskutiert und umsetzt.

Die Junior Kids werden demokratisch von allen Schülern der Schule für ein Schuljahr gewählt.

 

Der demografische Wandel hat in Bützow Einzug gehalten. Die Generationsarbeit muss  daher bereits im Schulalter thematisiert werden.

Gemeinsame Erlebnisse von Alt und Jung schaffen Akzeptanz und Respekterlebnisse.

Die Wissenspotentiale der älteren Generation nutzend, werden Interessengemeinschaften und Projekte von Alten für Junge und Auftritte von Jungen für Alte gestaltet. So engagieren sich 4 Rentner regelmäßig mit Erfolg und großer Akzeptanz in den unterschiedlichsten Interessengebieten von Kindern.

Kinder der ersten Klasse haben wöchentlich die Chance, Lesedefizite mit ihrer „Leseomi“ auszugleichen.

Im Leseclub des Krummen Haus können Kinder der 2. Klassen mit Lesedefiziten, in Absprache mit den Lehrern, Freude am Lesen lernen entwickeln.

 

Die Esseneinnahme erfolgt im Gruppenverband, in kulturvoller, ruhiger Atmosphäre.

Wir achten verstärkt auf Esskulturen, den Umgang mit Esswaren und nutzen die Themen der gesunden Ernährung in  Interessengemeinschaften und an Gruppennachmittagen, um  eine selbstkritische Reflektion im Umgang der Kinder mit Esswaren zu fördern.

Die Kinder der grünen Gruppe aus der Stufe 4 gehen selbstständig essen. Die Kinder der roten Gruppe verbleiben im Verband und gehen mit dem Pädagogen essen.

 

Zu unseren Höhepunkten und Traditionen gehören die jährlich stattfindenden

  • Projekttage
  • monatliche, mit den Kindern gestaltete Hortfeste
  • Wandertage nach den Vorgaben des Schulgesetzes
  • Schullandheimaufenthalte
  • Theaterfahrten
  • Hortferienfahrten
  • Tagesausflüge in den Ferien
  • monatliche Geburtstagspartys

 

Die jährlich anzubietenden Interessengemeinschaften nach den Herbstferien werden durch das Personal und Honorarkräfte, sowie Ehrenamtliche realisiert. An diesen Interessengemeinschaften können die Teilzeitkinder und Hauskinder teilnehmen.

Hauskinder entrichten einen vom Elternrat genehmigten Beitrag.

Teilzeitkinder dürfen im Interesse der Chancengleichheit, mit Genehmigung des Trägers, ohne zusätzliches Entgelt an den Interessengemeinschaften teilnehmen.

 

Die Elternarbeit hat seit dem 10 .03.2003 eine neue Qualität erreicht. Der Zusammenschluss des Hort- und Schulelternrates als ein Gremium, führt zu einer Intensivierung der organisatorischen und inhaltlichen Arbeit.

Auf der Grundlage des § 8 Abs. 2 KiföG M-V werden jährlich 2 Elternversammlungen in den Gruppen durchgeführt.

Zwischen dem Elternhaus und dem Hort besteht ein ehrlicher und kritischer Gedankenaustausch.

Durch den Austausch schriftlicher Informationen, wie Elternbriefe, Berichte von Kindern über besondere Erlebnisse und Medienarbeit wird erreicht, dass Elternhäuser über aktuelle Vorgänge informiert sind.

 

 

1.3.Qualität des Leistungsangebotes

 

1.3.1. Strukturqualität

 

In unserer Einrichtung nehmen z.Zt. 206 Kinder  an der Betreuung teil. Diese werden entsprechend ihres Alters, ihrer Besonderheiten und der Klassenzugehörigkeit in 10 Gruppen betreut. Die Gruppenzusammensetzung  ergibt sich vordergründig aus den pädagogischen Ansätzen und dem „Integrationsgedanken“.

Die Fachberatung erfolgt über das Jugendamt des Landkreises Rostock. Auf der Grundlage des §11a Abs. 2 werden jährlich allen Erzieher/innen 5 Arbeitstage als Fort- und Weiterbildung gewährt.

Angebote der fachlichen Weiterbildung werden von allen Erzieher/Innen rege in Anspruch genommen. Dabei kommen die Referenten auch direkt in unsere Einrichtung.

Die wöchentlich stattfindende Dienstberatung dient  der Organisation des Hortalltages und der Auseinandersetzung mit pädagogischen  Schwerpunkten.

 

Tagesablauf

 

In unserer Einrichtung werden die Kinder ab 6.00 Uhr, entsprechend der Vertragssituation, bis zum Unterrichtsbeginn betreut. Nach Unterrichtsschluss übernimmt der Erzieher die Gruppe, entsprechend der Stundentafel im Verband und betreut sie bis 14.30 Uhr. In dieser Zeit erfolgen auch die gemeinsame Esseneinnahme und die Hausaufgabenanfertigung.

 

Ab 14. 30 Uhr werden in unserer Einrichtung täglich, außer Mittwoch und Freitag, die Gruppen aufgelöst. Die hortoffene Arbeit, die die Bereiche Sport, Musik, bildnerisches- ästhetisches Gestalten, Kommunikation, Gesundheit/ naturwissenschaftliche Erfahrungen und die Welterkundung beinhalten, beginnt nach Sichtung der Angebotstafel, so dass jedes Kind entsprechend seiner Interessen den Nachmittag gestalten kann.

Die Spätbetreuung erfolgt von 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr. In den Ferien wird eine ganztägige Betreuung angeboten, wobei die vertraglichen Gegebenheiten Berücksichtigung finden.

Die Kinder der  grünen Gruppe der Stufe 4 entscheiden selbstständig über den Tagesablauf.

Kinder der roten Gruppe der Stufe 4  (bei Nichteinhaltung von Regelwerken) werden weiterhin im Gruppenverband betreut.

 

räumliche Bedingungen

 

Im Freizeithaus stehen uns folgende Funktionsräume zur Verfügung:

 

  • 1 Mediothek
  • 1 Entspannungs- und Therapieraumraum
  • 1 Freizeitraum
  • 1 Kreativraum
  • 1 Hausaufgabenraum
  • 1 Lehrküche
  • 1 Experimentierwerkstatt

 

im schulischen Trakt stehen zur Verfügung:

  • 1 Essenraum
  • 1 Werkraum
  • alle Klassenräume
  • 1 Mehrzweckraum ( für sportliche Veranstaltungen geeignet)
  • Atrium mit den technischen Voraussetzungen für Filmvorführungen und Großveranstaltungen.

 

Die Gruppenübernahme und Anfertigung der Hausaufgaben erfolgt weiterhin in den Klassenräumen. Die hortoffenen Angebote erfolgen in den Funktionsräumen. Die unterschiedlichen Unterrichtszeiten ermöglichen die individuelle Auslastung der Räume im Interesse der Kinder.

 

 

1.3.2 Prozessqualität

 

Die Kinder planen  und gestalten mit den Erziehern gemeinsam die Freizeit. Wöchentlich werden per Aushang die gemeinsam erarbeiteten  und im Kollegium abgestimmten Angebote veröffentlicht, so dass jedes Kind ab 14.30 Uhr individuell über seine Tätigkeit entscheidet.

 
 
 
Projektarbeit

 

Jährlich werden in unserer Einrichtung Projekte durchgeführt. Das KEKS –Projekt( ein Modellprojekt des Sozialministeriums) in Verantwortung des Hortes realisiert, wurde nach 3 Jahren , 2003 beendet und ermöglichte nach über 20 durchgeführten Teilprojekten, in Zusammenarbeit mit der Schule, neue Einsichten bezüglich  der Beteiligung von Kindern

Ein Ergebnis dieses Projektes ist die organisierte Beteiligung von Kindern in unserer Einrichtung.

Seit 2005  nutzen wir Projekte, um die Umwelt- und Naturthemen mit den Kindern intensiver zu bearbeiten.

Die Kinder der Welt- Themen, Welterkundungen  und musischen Angebote, die in Projekten ihren Ausdruck finden, werden genutzt um die Kinder für diese Themen zu sensibilisieren.

 

Ein Generationsprojekt, der demografischen Thematik geschuldet, wird seit drei Jahren umgesetzt. Der Hort führt gemeinsam mit dem Seniorenrat einen  Spiele - Nachmittag für Jung und Alt durch, um die Akzeptanz zwischen den Generationen zu erhöhen. Großeltern, Eltern und Kinder laden zum gemeinsamen Spiel und Kaffee trinken ein, haben viel Spaß miteinander und begegnen sich auf einer von  gegenseitigem Respekt getragenen Ebene.

Am Weltkindertag besuchen die Kinder des Hortes seit dem Jahr 2011 die

7 Pflegeheime der Stadt. Hier führen sie Programme auf, trinken Kaffee und spielen mit den älteren Bürgern. Diese Veranstaltung ist für beide Seiten ein großer Gewinn.

 

Schulvorbereitung

 

Am Tag der offenen Tür können die Eltern und Kinder sich die ersten Informationen zur Hortbetreuung einholen und im Stationsbetrieb den Schul- und Hortbetrieb kennenlernen.

Bei der ersten Elternversammlung  werden die begleitenden Pädagogen vorgestellt und die Gruppenzusammensetzung veröffentlicht.

Mit jedem Elternteil werden persönliche Informationsgespräche durch die Hortleitung realisiert.

 

Elternarbeit

 

Der Elternrat trifft sich mindestens halbjährlich, während die Elternvertreter der Gruppen entsprechend ihres Arbeitsplanes individuell agieren.

Elternversammlungen werden halbjährlich durchgeführt.

Bei Höhepunkten und Gruppenveranstaltungen binden sich die Eltern aktiv

ein, bieten sich selbst an und unterstützen mit der Übernahme von Arbeiten.

Die durchzuführenden  Elternversammlungen, Elterngespräche und Elternratsitzungen  werden gemeinsam vom Erzieher und Lehrer durchgeführt. ( bei Übereinstimmung der Betreuungskriterien und des beidseitigem Bedarfes)

Bei Projekten oder Arbeitseinsätzen, Interessengemeinschaften und Großveranstaltungen sind die Eltern aktiv dabei oder  stehen uns mit Rat und Tat zur Seite.

 
1.3.3 Ergebnisqualität

 

In den wöchentlich stattfindenden Dienstberatungen werden die Freizeitangebote abgestimmt, organisatorische und pädagogische Schwerpunkte besprochen, sowie Fallbesprechungen durchgeführt.

 

In Einzelgesprächen werden pädagogische Probleme analysiert und Maßnahmen erarbeitet.

In einem pädagogischen Tagebuch, das jeder Pädagoge für seine Gruppe führt, werden Beobachtungen zu einzelnen Kindern der Gruppen festgehalten, die einer besonderen Hilfe bedürfen.

 

Jährlich führt die Leitung mit jedem Pädagogen eine Leistungsanalyse durch, mit deren Ergebnis die Kollegen verbesserte Arbeitsergebnisse erzielen können.

 

Die Junior Kids sind ein fester Bestandteil der Beteiligung von Kindern an organisatorischen und inhaltlichen Fragen, die die Einrichtung betreffen. Die Beratung  wird einmal monatlich durchgeführt. Hier werden zu gestaltende Höhepunkte, Wünsche und auftretende Probleme der Kinder und der Erwachsenen diskutiert.

 

Die Dokumentation von realisierten Veranstaltungen und Projekten erfolgt, für die Eltern sichtbar, an Aufstellern oder in den Medien.

 

Eine gemeinsam erarbeite Vereinbarung zur Zusammenarbeit zwischen dem Hort und der Schule führt zur Intensivierung  der altersspezifischen Förderung am Kind in den Einrichtungen. So wurden gemeinsame Organisationsformen und Termine festgelegt, die einen Austausch zu allen Themen, die die Kinder der Einrichtungen betreffen, möglich macht.

Im Einzelfall besteht die Möglichkeit der Betreuung von Förderkindern. Diese Entscheidung muss sowohl aus rechtlicher als auch pädagogischer Sicht begründet sein.

Der Kooperationsvertrag zwischen der Förderschule in Bützow und dem Hort legt Organisationsstrukturen und Verantwortlichkeiten fest, so dass die Pädagogen vor Ort zumindest aufsichts- und organisationsmäßig abgesichert sind.

 

 

 

1.4 Besonderheit des Leistungsangebotes

 

Neben der Regelbetreuung der Kinder unserer Schule hat unser Hort 4 Säulen zu

bewältigen, die zusätzlichen Aufwand und Mehrstunden nach sich ziehen. Das sind die Kinder der DFK-Klassen, LRS -Klassen, Asylbewerberkinder  und die Förderkinder.

 

In den letzten Jahren stieg der Betreuungsbedarf für Diagnoseförderkinder. Leider lässt der Gesetzgeber eine Klassen = gruppenbezogene Betreuung nicht zu, so dass diese Kinder nach dem Unterricht in Regelgruppen integriert werden müssen. Die pädagogischen  Erfahrungswerte haben uns veranlasst, die  DFK –Kinder bis zur Probebeschulung in Regelgruppen zu integrieren, damit das teilweise vorhandene aggressive Verhaltenspotential reduziert werden kann.

 

Seit 2013 ist die LRS- Beschulung installiert. Auch hier heißt es zusätzliche Belastung für die Kollegen. Die LRS –Kinder werden in die Regelgruppen mit unterschiedlichen Zeitressourcen und verschiedenen Hausaufgaben integriert.

 

Die Betreuung von Förderschülern erfolgt in Abstimmung mit der Schule und den Eltern, resultierend aus den im Kooperationsvertrag formulierten Inhalten.

 

Seit Oktober 2014 betreuen wir Asylbewerberkinder, die z.Zt. aus 6 unterschiedlichen Ländern stammen. Die mangelhaften Kommunikationsmöglichkeiten erschweren die pädagogische Arbeit und erfordern besondere Unterstützung bei der Erledigung der Hausaufgaben. Dabei  kann aber  festgestellt werden, dass die frühe Integration der Kinder von Vorteil für alle Seiten ist. Die Anzahl ändert sich aber ständig. Waren es zum Schuljahresbeginn 2016/2017 noch 16 Kinder, so sind es per 01.09.2019  25 Kinder.

 

 

 

2.Aussagen zum zu betreuenden Personenkreis

 

Die Anzahl der zu betreuenden Kinder hat sich bei z.Zt. 206  zu betreuenden Kindern stellen wir eine Erhöhung der Kinderzahl aus sozial erhöhten Problemräumen vom Jahr  2002 mit 10 Kindern auf 82 Kinder im Jahr 2019 fest.

Diese gravierende Zunahme führt konsequenterweise dazu, dass das Personal vermehrt Gespräche mit Eltern, Familienhelfern und den Lehrern führen muss.

In unserer Einrichtung werden z.Zt. 16 DFK- Kinder betreut.

Während im Schulbereich für diese Kinder eine individuelle, auf ihre Problematik ausgerichtete Förderung erfolgt, fällt diese nach Unterrichtsschluss weg. Die Integration dieser Kinder in die Regelgruppen, als für uns einzig machbaren Weg, erschwert die Arbeit zusätzlich. Unterschiedliche Hausaufgaben, ein häufiges auffallendes Verhalten der DFK- Kinder erschweren die Integration.

 

Weiterhin sind in unseren Gruppen diagnostizierte oder in der Überprüfung auf ADHS –und ADS befindliche Kinder integriert.

Selbstverständlich haben die Kinder durch ihr Krankheitsbild besondere Verhaltensauffälligkeiten, die durch eine intensivere Zuwendung kompensiert werden müssten.

Die offenen Angebote ab 14.30 Uhr geben den Kindern die Chance, entsprechend ihres Ist- Standes Angebote wahrzunehmen. Die freie Entscheidungswahl reduziert die vorhandenen Probleme. Trotzdem können wir uns nicht darüber hinweg täuschen lassen, dass ein individuelleres auf die Besonderheiten abgestelltes Zeitsystem und reduzierte Kindergruppenzahlen für die Kinder im besonderen Maße  notwendig wäre.

Zurzeit wird in unserer Einrichtung 1 Kind aus der Förderschule mitbetreut.

Die Kinder sind entsprechend ihres Alters, in Absprache mit den Förderschullehrern in die Regelgruppen integriert.

Der nicht  mit der Grundschule und demzufolge mit dem Hort identische Tagesplan der Förderschule zieht nach sich, dass die Übernahme der Förderschulkinder während des vollen Regelgruppenbetriebes realisiert werden muss und von Pädagogen geleistet wird, die keine sonderpädagogische Ausbildung haben.

 

 

Jährlich wird ein Veranstaltungskalender erstellt.

 

Darin sind folgende Veranstaltungen zu finden:

 

  • Weltkindertag- Besuch der Pflegeheime
  • Oma-Opatag
  • Besuch in Pflegeeinrichtungen
  • Kartoffelfest
  • Laternenfest           
  • Fest der Sinne                               
  • „Weihnachtsbasteleien für einen guten Zweck“ mit Elternvertretern und Eltern
  • Teilnahme am Weihnachtsbasar der Stadt Bützow
  • Theaterfahrt
  • Wintersportfest                                                      
  • Tag des Forschens                                                          
  • Frühlingsfest                                                         
  • Herzklopfen kostenlos                                         
  • Frühlingsfest der Stadt                                        
  • Spieltag für „Alt und Jung“                                              
  • Kennenlerntag der zukünftigen ersten Klassen
  • Ferienfahrt                                                                                     
  • Monatliche Durchführung von Geburtstagspartys, mit der Einladung eines Gastes
  • Monatliche Zusammenkunft der Schülervertretung „Junior Kids“
  • Durchführung von Kinoveranstaltungen vom November bis März, wobei die Kinder die Filme in der BJF-Clubfilmbibliothek aussuchen

Entstehende Kosten werden von den Eltern getragen bzw. über BuT finanziert.

 

Projekt „Natur auf der Spur“

 

Projekte, die sich den Themen der Natur und Umwelt widmen, werden seit dem Jahr 2004 durchgeführt. Jährlich stellen sich die Kinder den unterschiedlichsten Themen, bearbeiten sie und kommen vor allem durch den direkten Kontakt mit Experten und Wanderungen in Wald und Flur zu sehr vertiefenden Erkenntnissen. Ein enges Miteinander mit Förstern, Jägern, Experten und dem StaLU –MV  fördert dieses. Jährlich werden 3 Projekte in den unterschiedlichen Altersgruppierungen durchgeführt. Dieses fördert das Miteinander und lässt einen konstruktiven Austausch, auch unter den Kindern, zu. Die Projekte werden angelehnt an die aktuellen Fragen der Kinder durchgeführt.

 

Garten der Sinne

 

Der Garten der Sinne wurde im Jahr 2014 auf dem Freizeitparkgelände mithilfe des Elternrates urbar gemacht. Seit dieser Zeit wurden die Hochbeete in Sinnesbeete verwandelt, die sich mit den Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde auseinandersetzen.

Nachdem der Boden durch den Kartoffelanbau und dem Säen einer Wintersaat nutzbar gemacht wurde, wird jährlich mit den Kindern der unterschiedlichen Altersstufen der Anbau von Gemüse und Obst besprochen und dann im Garten umgesetzt. Die  Kinder setzen sich mit großer Einsatzbereitschaft und Freude für die Pflege und Ernte des Gesäten und Gepflanzten ein. Das Geerntete wird in den Interessengemeinschaften und offenen Angeboten verwertet, so dass die Kinder in den Genuss des Angebauten kommen. Was die Kinder nicht selbst benötigen,  wird an die Pflegeheime  verteilt.

Der Gedanke des freiwilligen Einsatzes beim Jäten und Gießen zog nach sich, dass viele Kinder sich spontan dieser Thematik widmen.